Wie wirkt Vitamin D?

Vitamin D weist ein umfassendes Wirkungsspektrum auf. Die positiven Wirkungen auf Immunsystem, Stimmung, Muskeln und Nervensystem stehen im Vordergrund.

Inhaltsverzeichnis

    Wirkungen von Vitamin D

    Vitamin D ist kein klassisches Vitamin. Vielmehr ist es als systemisch wirkendes Pro-Hormon eine Botschaft an den Körper: Es gibt genügend Energie für alle Lebensprozesse.

    Die Wirkungen dieses Vitamins sind vielfältig. Dennoch lassen sie sich auf wenige fundamentale Stoffwechselprozesse zurückführen. Die meisten Effekte nehmen wir im Alltag gar nicht direkt wahr, da wir daran gewöhnt sind, im Sommer weniger Infekte zu haben. Auch die gute Laune, die die Sonne mitbringt, ist zu einem geflügelten Wort geworden. Erst bei einem chronischen Mangel fangen wir an, uns mehr Gedanken darüber zu machen, wo die Ursache für das Problem liegt. Mit dem Wissen über die Wirkungen von Vitamin D auf den Stoffwechsel lässt abschätzen, ob eine Substitution oder eine Intensivierung der Sonnennutzung sinnvoll ist.

    Eine ausreichend hohe Menge an Vitamin D im Blut führt zu einer optimalen Versorgung aller Organe und Körperzellen, sodass folgende Effekte eintreten können:

    Zusammenfassung

    • Mehr Energie: Die Zellen erhalten das Signal, Energie zu produzieren. Körperliche und geistige Erschöpfung werden verringert
    • Gute Stimmung: Stimmungsschwankungen und leichte wetterbedingte Depressionen, auch als "Winter Blues" bekannt, gehen zurück, der Körper lebt wieder auf
    • Besserer Schlaf: Das Nervensystem erhält wieder all die Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium, Zink), die notwendig sind, um für Entspannung und guten Schlaf zu sorgen
    • Schutz vor Infekten: Das Immunsystem wird gestärkt, indem der Körper Substanzen produziert, die Mikroorganismen wie Bakterien und Viren zerstören
    • Stresshormone werden abgebaut: bereits eine geringe Gabe an Vitamin D senkt den Cortisol-Spiegel deutlich und beugt damit Hautalterung, Haarausfall und Immunschwäche vor
    • Schmerzlindernd: Die entzündungshemmenden Effekte von Vitamin D verringern z.B. häufig chronische Rücken- und Nackenschmerzen
    • Stärkung der Zähne und Vorbeugung von Karies
    • Erhöhung der Knochendichte in Kombination mit Kalzium und Vitamin K2
    • Normalisierung des Appetits
    • vermutlich krebsvorbeugend
    • Vorbeugung von Herz-Kreislaufkrankheiten und weiteren degenerativen Erkrankungen

    Vitamin D für Vitalität und Leistungsfähigkeit

    Vitamin D hat einen positiven Effekt auf die allgemeine Leistungsfähigkeit. Der Stoffwechsel wird angeregt,und Mineralien und Spurenelemente aus der Nahrung werden besser verwertet. Die Funktion der Mitochondrien wird optimiert.

    Vitamin D für bessere Stimmung

    Es ist bekannt, dass ein Vitamin D-Mangel zu Winterdepression (SAD) führen kann. Tatsächlich ist es auch im Sommer möglich, unter dieser Symptomatik zu leiden, wenn die Vitamin D-Spiegel nicht ausreichend sind. Der Ausgleich eines Mangels hat generell einen stimmungsaufhellenden Effekt. Dies liegt an der entzündungshemmenden, pro-metabolischen Wirkung von Vitamin D und der Normalisierung des Neurotransmitter-Haushalts im Gehirn. (Kalzium, Magnesium, Dopamin)

    Wirkung von Vitamin D auf Schlaf und Entspannung

    Schlaf ist für den Menschen notwendig für die körperliche und geistige Erholung. Durch die positiven Wirkungen von Vitamin D auf Gehirn, Blutzuckerspiegel und Nervensystem wird der Schlaf tiefer, erholsamer. Durch die verbesserte Energieversorgung kommt es nachts nicht zu Unterzuckerungen. Diese Unterzuckerungen führen häufig dazu, dass man zwischendurch aus dem Schlaf aufschreckt und nicht wieder einschlafen kann. Der intensivere Schlaf führt auch zu einer Verringerung des Schlafbedarfes, da der Körper sich in weniger Zeit regenerieren kann.

    Entspannung ist nur möglich, wenn der Körper optimal mit Nährstoffen, insbesondere Mineralien wie Kalzium versorgt ist. Durch die erhöhte Nährstoffaufnahme normalisiert sich der Blutzucker, und Gereiztheit und innere Anspannung gehen zurück.

    Wirkung von Vitamin D auf Immunsystem und Infekte

    Die wichtigsten Stoffe für ein optimal funktionierendes Immunsystem sind Vitamin D und Vitamin A. Vitamin D hilft dem Körper dabei, Vitamin A zu aktivieren. Dadurch hat Vitamin D auch den Nebeneffekt, ebenfalls die Vitamin A-Versorgung zu verbessern. Beide Vitamine helfen dem Körper auf kraftvolle Weise, das Immunsystem zu stärken. Sie stärken die Barrierefunktion von Haut und Schleimhäuten, sodass Krankheitserreger gar nicht erst in den Körper eindringen können.

    Durch die Kombination von Entzündungshemmung und direkter Bildung von natürlichen, körpereigenen Antibiotika (antimikrobielle Peptide, wie "Defensin") wird ein körpereigener Schutz vor Pathogenen ermöglicht. Viren, Bakterien und Pilze werden so besser eliminiert.

    T-Zellen ("Killerzellen") sind unerlässlich für eine korrekte Abwehr von Eindringlingen im Körper. Sie eliminieren Zellen, die von Krankheitserregern befallen sind. Bevor sie aktiv werden, suchen sie im Blutkreislauf nach Vitamin D. Wenn sie kein Vitamin D vorfinden, brechen sie die Eliminierung von Krankheitserregern ab.

    Je niedriger der Vitamin D-Spiegel, desto höher die Wahrscheinlichkeit, eine Grippe zu bekommen. Das ist vermutlich mit ein Grund, warum Grippe-Wellen vermehrt zwischen Dezember und Februar auftreten - in dieser Zeit sind die Vitamin D-Vorräte weitgehend verbraucht. Erst ab März ist es durch Sonnenbaden wieder möglich, die Vorräte aufzufüllen. Tatsächlich überlappt das säsonale Muster der Influenza-Grippe mit dem durchschnittlichen Vitamin D-Spiegel der Bevölkerung - Je mehr Vitamin D, desto weniger Grippe.

    Laut einer kürzlich veröffentlichten Analyse bereits durcheführter Studien reduziert die regelmäßige Vitamin D-Einnahme die Wahrscheinlichkeit für akute Atemweks-Infektionen (Schnupfen, Mittelohrentzündung, Bronchitis, MAndelentzündung, Sinusitis, etc.) um 50%, wenn ein Vitamin D-Mangel vorlag. Auch erkrankten die Personen, die Vitamin D einnahmen, seltener an Grippe und Influenza. Die Effekte waren besonders stark bei jenen Teilnehmern der Studie ausgeprägt, die einen Mangel hatten (unter 10 ng/ml), aber auch die anderen Teilnehmer profitierten von Vitamin D. In dieser Meta-Analyse wurde der Symptomverlauf von 11.0000 Probanden unter Vitamin D-Einnahme untersucht. Es wurde außerdem festgestellt, dass Vitamin D nur bei täglicher, regelmäßiger Einnahme wirkt, und dass die Einnahme auch einen erwiesenen positiven Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden hat. Die Gabe von hohen Mengen in größeren Abständen zeigte keinen positiven Effekt. Das könnte erklären, warum einige Studien zum Ergebnis kommen, dass Vitamin D wirkungslos ist - in vielen Studien wird nämlich nur einmal im Monat eine hohe Menge Vitamin D verabreicht. Die Autoren der Studie kommen zum Schluss, dass die Vitamin D-Prävention möglicherweise einen Teil der weltweiten Grippe-Todesfälle verhindern könnte(1)

    Die immunstärkende Wirkung von Vitamin D kommt jedoch erst voll zum tragen, wenn die Ernährung viel Vitamin A enthält. Durch den regelmäßigen Verzehr von grünem und orangem Gemüse sowie Milch, Butter, Eier und Leber wird der Körper optimal mit Vitamin A versorgt.

    Vitamin D und Chronische Schmerzen

    Ein Vitamin D-Mangel begünstigt die Entwicklung von chronischen Schmerzen. Insbesondere bei Rückenschmerzen machen Anwender häufig die Erfahrung, dass die Einnahme von Vitamin D und der Ausgleich eines Mangels zu einer wesentlichen Verringerung der Schmerzen führt.

    Die Ursache liegt in der Entzündungshemmung von Vitamin D. Schmerzen werden durch Entzündungssignale wie Prostaglandinen verursacht. Durch die Unterstützung von Muskeln und Knochen wird außerdem das Skelettsystem und die Haltung gestärkt. Mit Vitamin D kann der Körper sich schneller reparieren, chronische Entzündungen und somit auch Schmerzen werden reduziert.

    Vitamin D und Stärkung der Muskeln

    Muskelschwäche und Schwäche im Allgemeinen sind ein typisches Symptom bei Vitamin D-Mangel. Vitamin D reduziert diese Erschöpfung, und erleichtert es den Muskeln, sich nach Sport oder anstrengengen Tätigkeiten zu erholen. Wenn Patienten mit muskulärer Erschöpfung ihren Vitamin D-Spiegel optimieren, wird die Erholung der Muskelzellen signifikant beschleunigt und die Erschöpfung wesentlich reduziert. Langfristig schützt Vitamin D vor Muskelabbau.

    Vitamin D und Stärkung der Zähne und Knochen

    Knochen und Zähne bestehen im Wesentlichen aus Kalzium und Phosphat. Durch die verbesserte Aufnahme von Kalzium und Phasphat aus der Nahrung werden die Knochen und Zähne optimal mit diesem essentiellen Mineralstoff versorgt. Insbesondere in Verbindung mit Vitamin K2, welches in vielen Vitamin D-Präparaten mittlerweile enthalten ist, kann Vitamin D diese Knochen-unterstützende Wirkung ausüben. Auch die Wahrscheinlichkeit Karies zu bekommen sinkt. Durch die verbesserte Aufnahme von Mineralien aus der Nahrung und Einbau in die Knochen beugen Vitamin D3 und K2 auch Osteoporose, Rachitis und Osteomalzie vor.

    Normalisierung des Appetits durch Vitamin D

    Appetit zu haben ist etwas ganz Natürliches. Viele Menschen sind jedoch unglücklich mit ihrem Appetit. Sie glauben, man müsse sich dazu zwingen, weniger zu essen, um abnehmen zu können. Heißhungerattacken auf Süßes wie zum Beispiel Schokolade oder Zucker führen häufig zu Schuldgefühlen. Eine wichtige Frage wird jedoch selten gestellt: Wie kommt es überhaupt dazu, dass unser Körper scheinbar nicht mehr weiß, was gut für ihn ist, und wir zu viel essen?

    Essen dient alleinig dem Zweck, den Körper mit essentiellen Stoffen zu versorgen: Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine.

    Die moderne Ernährung enthält zu viel Makronährstoffe (Kohlenhydrate, Fette), aber zu wenig Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien). Der Körper reagiert darauf mit einer simplen Anpassungsreaktion: Mehr Essen, um die wichtigen Mikronährstoffe zu bekommen.

    Selbst wenn die Nahrung genügend Mikronährstoffe enthält, kann der Körper sie gar nicht aufnehmen, wenn Vitamin D fehlt. So wandern die wertvollen Nährstoffe einfach durch den Darm und werden wieder ausgeschieden.

    Erst mit Vitamin D wird dem Körper signalisiert, Mineralien wie Kalzium, Magnesium und Zink aufzunehmen. Auch Vitamin A wirkt erst, wenn genug Vitamin D vorhanden ist.

    Ein Mangel an diesen Stoffen führt häufig zu einem reduzierten Stoffwechsel. Der Energieverbrauch und somit auch Nährstoffverbrauch geht zurück. So versucht der Körper sich zu schützen. Leider kommt es damit auch zu einer Verringerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, und zum Beispiel auch zu Übergewicht.

    Zusätzlich wird die Glukosetoleranz verringert, und es kommt zu Blutzuckerschwankungen. Mittels verstärkter Insulinausschützung versucht der Körper, trotz der Nährstoffmängel, genügend Kohlenhydrate in die Zellen zu schleusen, um so die Energieproduktion aufrechtzuerhalten. So kommt es zu den gefürchteten Heißhungerattacken.

    Erst die optimale Versorgung mit Vitamin D, in Verbindung mit einer guten Ernährung, kann die Nährstoffversorgung sicherstellen, Heißhungerattacken reduzieren und so auch ein gesundes Abnehmen ermöglichen.

    Stabilisierung des Blutzuckers durch Vitamin D

    Vitamin D stabilisiert indirekt den Blutzucker. Die wichtigsten Faktoren für einen stabilen Blutzucker sind:

    • Chrom
    • Kalzium
    • Magnesium
    • Zink
    • andere Spurenelemente

    Die Aufnahme von diesen Mineralien aus dem Darm hängt von Vitamin D ab. Ohne Vitamin D werden sie unverdaut wieder ausgeschieden. Der Grund liegt vermutlich darin, dass die Zellen Vitamin D als Signal benötigen, um aktiv Mineralien aufnehmen zu können. Warum das so ist, ist noch nicht geklärt.

    Die Folge eines stabilen Blutzuckers sind vielfältig:

    • Normalisierung des Appetits
    • stabilere Stimmung
    • besserer Schlaf
    • Schutz der Blutgefäße
    • bessere Versorgung der Zellen mit Energie
    • weniger Gereiztheit
    • Weniger Stress-Hormone (Adrenalin, etc.)
    • Stärkung des Immunsystems
    • Weniger Nachmittagsmüdigkeit und Erschöpfung

    Vitamin D und Schutz gegen Stress

    Wenn Vitamin D fehlt, muss der Körper Maßnahmen ergreifen, um diesen Mangel zu kompensieren, also auszugleichen. Die Folge eines Mangels ist häufig ein systemischer Energie-Mangel, der sich unterschiedlich äußern kann. Die Kompensation dieses Mangels erfolgt mittels Stress-Hormonen wie Adrenalin, Cortisol, Histamin und Östrogen. Das funktioniert für ein paar Wochen oder Monate ganz gut. Unser Körper ist aber nicht darauf ausgelegt, Nähsrstoffdefizite über Jahre zu kompensieren. Die Folge ist ein Raubbau am Körper. Die Haut, Haare und Nägel zum Beispiel leiden unter Stress-Hormonen. Auch die psychische Widerstandskkraft gegen Stress nimmt bei Nährstoffmängeln ab.

    Vorbeugung von chronischen degenerativen Erkankungen mit Vitamin D

    Vitamin D wird mit mehr als hundert chronisch degenerativen Erkankungen in Verbindung gebracht, darunter Diabetes mellitus Typ 2, Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, verschiedenen Krebserkrankungen (insbesondere Brustkrebs) und verschiedenen Autoimmunerkrankungen. Bis jetzt konnte jedoch kein eindeutiger Nachweis erbracht werden, dass die Einnahme von Vitamin D tatsächlich einen Nutzen hat. Bei den Studien handelt es sich nämlich bis jetzt nur um Beobachtungsstudien. Als erwiesen gilt jedoch, dass die ausreichende Versorgung bzw. niedrig dosierte Einnahme zum Schutz vor einem Mangel einen allgemein schützenden Effekt hat, und die Widerstandskraft des Körpers gegen chronische Erkankungen erhöhen kann.

    Vitamin D: Das universelle Signal

    Vitamin D hat derart vielfältige Auswirkungen auf den Menschen, weil es sich um ein universelles Signal handelt, das Bindeglied zwischen der Sonne, der wichtigsten Energiequelle für alles Leben auf dem Planeten, und unserem komplexen Stoffwechsel.

    Aus der Zeit der Industrialisierung konnten wir lernen, dass einer der grundlegenden Funktionen von Vitamin D die Mineralisierung des Knochengewebes ist. Also die Aufnahme und Einbau von Kalzium, Phosphat und anderen Mineralien in den Körper. Außerdem zeigte sich bei extremen Sonnen- bzw. Vitamin D-Mangel einer Hyper-Erregbarkeit von Muskeln und Nervensystem. Das äußert sich dann in einem Konzentrationsmangel, inner Unruhe, Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen oder Muskelzuckungen. Mittlerweile konnte gezeigt werden, dass auch hier Kalzium die Hauptrolle spielt. Kalzium gehört zu den wichtigsten Mineralien im menschlichen Körper, und ist dementsprechend das Mineral mit dem größten Anteil an unserer Körpermasse.

    Einer der Aufgaben von Vitamin D ist also eine sekundäre: Die Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung. Ergo können Kalzium und Vitamin D nur zusammen wirken. Der wichtigste Ko-Faktor von Vitamin D ist also Kalzium.

    Primäre Funktionen, die nur Vitamin D vollbringen kann, existieren jedoch ebenfalls. Bereits im 20. Jahrhundert konnte an Experimenten mit Ratten und Mäusen gezeigt werden, dass Vitamin D, insbesondere im Zusammenspiel mit Vitamin A, essentiell für das optimale Funktionieren des Immunystems ist. Fehlen Vitamin D oder Vitamin A wird das Immunsystem stark geschwächt.

    Vitamin D regt ebenfalls die Bildung körpereigener Antikörper an, und signalisiert den Zellen direkt über den Vitamin D-Rezeptor (den es in jeder Zelle gibt) das Vorhandensein von Energiereserven zur Überwindung von Infekten und Entzündungen.)

    Fazit

    Die ausreichende Versorgung mit Vitamin D unterstützt den Körper auf vielfältige Weise. Viele Aspekte sind noch nicht erforscht und ergeben sich hauptsächlich aus der Logik unserer menschlichen Physiologie.

    Referenzen

    (1) http://news.harvard.edu/gazette/story/2017/02/study-confirms-vitamin-d-protects-against-cold-and-flu/
    http://www.bmj.com/content/356/bmj.i6583
    https://www.sciencedaily.com/releases/2010/03/100307215534.htm
    https://www.sciencedaily.com/releases/2013/03/130317221446.htm
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21736791
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16959053
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23748138
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