Nährstoffe sind die Medizin der Zukunft

- Linus Pauling

Vitamin D richtig dosieren und anwenden


Vitamin D Substitution

Ein akuter Mangel an Vitamin D lässt sich auf einfache Weise innerhalb von ein paar Tagen beheben. Bei langfristiger Substitution von Vitamin D ist die Dosierung geringer. Hier sind alle wichtigen Informationen für die unkomplizierte Einnahme zusammengefasst.



Vitamin D Dosierung

Wer? bei Mangel präventiv
Jugendliche (9-17 J.) 3.000 - 5.000 IE 500 - 3.000 IE
Erwachsene (18-65 J.) 5.000 - 10.000 IE 1.000 - 5.000 IE
Erwachsene (>65 J.) 3.000 - 5.000 IE 800 - 3.000 IE

Gründe für die Einnahme

Mögliche Symptome einer Unterversorgung können sein:

Vorbereitung

Zur Einnahme wird ein hochwertiges Präparat benötigt. Die zusätzliche Einnahme von Vitamin K macht in den meisten Fällen Sinn. Es gibt Kombinationspräparate, die beide Vitamine enthalten.


Durchführung

Das Vitamin D wird morgens vor dem Frühstück eingenommen.

Dauer

Nach 3 Wochen ist der gesamte Körper wieder optimal mit Vitamin D versorgt.

langfristige Einnahme

Die langfristige Einnahme ist nicht immer zwingend notwendig. Je nach Blutwert, individuellem Befinden und Ausmaß der Sonnenexposition kann die Einnahme jedoch fortgeführt werden. 3.000 IE täglich ist unter Anwendern von Vitamin D eine beliebte Erhaltungsdosis. Es empfiehlt sich, hin und wieder einen Bluttest durchführen, um zu sehen, wie sich der Wert langfristig entwickelt.


Details zur Einnahme

Einnahme eines Vitamin D-Nahrungsergänzungsmittels zum Beheben einer Mangelsituation und Vorbeugen eines Mangels

Einführung

Um einen stark ausgeprägten und nachgewiesenen Vitamin D-Mangel mit begleitenden Symptomen auszugleichen, eignet sich laut den aktuellen Erkenntnissen der Vitamin D-Forschung bei durchschnittlichen Erwachsenen die Einnahme von bis zu 10.000 IE täglich über 3 Wochen. Dadurch wird ein ausgeprägter Mangel behoben. Bei latentem, nur leichtem Mangel reichen 5.000 IE Vitamin D pro Tag völlig aus.

Viele Leute glauben, dass sie genügend Vitamin D mit der Nahrung aufnehmen - schließlich handelt es sich ja um ein Vitamin. Vitamin D jedoch wurde nach der Entdeckung fälschlicherweise als Vitamin klassifiziert, weil man noch nicht wusste, wie es entsteht. Der Bedarf kann tendenziell nicht über die Nahrung gedeckt werden, sondern nur über die Eigenproduktion durch die Sonne.

In den Wintermonaten kann es oft hilfreich sein, Vitamin D regulär einzunehmen. Die UVB-Strahlung der Sonne ist in Deutschland nicht stark genug, um den Bedarf zwischen Oktober und März abzudecken.

Auch wenn der individuelle Bedarf schwankt und nicht jeder Mensch gleich viel Vitamin D braucht und verbraucht, hat sich in Studien gezeigt, dass diese Dosierung einen Mangel schnell behebt. Es gibt nicht eine pauschale Dosierung für alle, und es ist wichtig, individuell zu experimentieren und anhand der Reaktionen des Körpers selbst die Wirkung zu verifizieren und die Dosis unter Umständen anzupassen. Es gibt niemand, der Ihnen sagen kann, wieviel Vitamin D Sie genau benötigen. Es gibt jedoch Empfehlungen, die sich durch wissenschaftliche Forschung in Verbindung mit tausenden Erfahrungswerte von Anwendern herauskristallisiert haben. An diesen kann man sich orientieren.

Die meisten Menschen, die Vitamin D langfristig substituieren, nehmen zwischen 1.000 und 5.000 IE täglich. Das ist die Menge, die im Körper für verschiedene Prozesse täglich gebraucht wird, und somit wird durch diese Dosierungen der physiologische Bedarf gedeckt. Um einen ausgeprägten Mangel auszugleichen, muss mehr zugeführt werden, als verbraucht wird. Daraus ergibt sich, dass die Anfangsdosis etwas höher sein muss, als der tägliche Verbrauch. Deshalb empfiehlt sich eine Dosierung von 10.000 IE über 3 Wochen. Das sind insgesamt 210.000 Einheiten. In mehreren Studien wurde unabhängig voneinander ermittelt, dass ungefähr 200.000 Einheiten notwendig sind, um die Körperspeicher wieder aufzufüllen und den Blutwert in den Normbereich zu bringen. Viele Menschen nehmen Vitamin D auch langfristig ein, um einem Mangel vorzubeugen. Diese langfristige Dosierung wird am physiologischen Bedarf angepasst.

Tagesdosis
orientiert sich am individuellem Bedarf
Dauer der Anwendung
3 Wochen zum Ausgleich eines akuten Mangels
Welches Präparat?
Präparate in Tropfenform oder als Gel-Tabs sind am Besten, siehe Produktliste
Art der Anwendung
Das Vitamin D-Präparat wird mit Flüssigkeit eingenommen. Das im Präparat vorhandene Öl ermöglicht die optimale Verwertung des fettlöslichen Vitamins
Für wen geignet?
gesunde Erwachsene mit Vitamin D-Mangelsymptomen und Blutwert unter 20 ng/ml. Für Dosierungen bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen über 70 Jahren siehe: Bedarf

Ärztliche Absprache zur Einnahme von Vitamin D ist notwendig bei chronischen Erkrankungen, z.B. der Einnahme von Digoxin, Thiazid-Diuretika wie Hydrochlorothiazid oder Bendroflumethiazid sowie bei primärem Hyperparathyreoidismus, Hodgkins- oder Non-Hodgkins-Lymphom, granulomatösen Erkrankungen, Nierensteinen, anderen Arten von Nierenerkrankungen, Lebererkrankungen, hormonellen Erkrankungen und hohen Kalziumspiegeln im Blut.
weitere Informationen
Kalzium sollte in den meisten Fällen nicht supplementiert werden. Es reicht aus, ungefähr 1000 mg Kalzium über die Ernährung aufzunehmen. Vitamin D verbessert die Aufnahme von Kalzium.
Vitamin K verbessert die Wirkung von Vitamin D, indem Kalzium an die richtigen Stellen im Körper transportiert wird (Knochen, etc.)
Die Dosierung von 10.000 IE ermöglicht dem Körper eine sanfte Anpassung durch den graduellen Anstieg des Vitamin D-Levels.
Vor und nach den 3 Wochen kann der Blutwert überprüft werden, um die richtige Dosis langfristig einschätzen zu können. Ideal sind: 40-60 ng/ml. Es handelt sich um Vitamin D3 (Cholecalciferol), welches aus Schafwolle gewonnen wird. Vitamin D3 ist gegenüber Vitamin D2 zu bevorzugen, da es vom Körper besser verwertet wird.
Ergebnisse
1-2 Wochen reichen meist aus, bis sich erste Veränderungen zeigen
Kurzinfo Vitamin D

maximale Dosis
Die maximale Dosis (Tolerable Upper Intake Level) wird von offiziellen Stellen meist auf 4.000 I.E. pro Tag festgesetzt. So z.B. von der Europäischen Behöre für Lebensmittelsicherheit und dem US-Institut of Medicine. Hier handelt es sich um die Dosis, die auch langfristig, d.h. über Jahrzehnte, ohne Nebenwirkungen einher geht. Die Einschätzung ist konservativ. Andere Forscher wie der Vitamin D Pionier Dr. Michael F. Hollick empfehlen tägliche Obergrenzen von 10.000 I.E.